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§40 PflBG

Die Kenntnisprüfung nach §40 PflBG

Aufbau der mündlichen und praktischen Prüfung, die 4 Kompetenzbereiche und bewährte Vorbereitungstipps — alles, was Sie wissen müssen.

Die Kenntnisprüfung ist eine staatliche Prüfung gemäß §40 des Pflegeberufegesetzes (PflBG). Sie wird von den zuständigen Landesbehörden durchgeführt und besteht aus einem mündlichen und einem praktischen Teil — eine schriftliche Prüfung gibt es nicht.

Prüfungsvorbereitung

Sicher in die Kenntnisprüfung

Strukturierte Wiederholung, Fallsimulationen und Sprechprüfungstraining — so meistern Sie den mündlichen und praktischen Teil der Prüfung beim ersten Anlauf.
Pflegefachkraft im Vorbereitungskurs zur Kenntnisprüfung

Aufbau der Kenntnisprüfung

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen, die Ihre fachlichen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten umfassend bewerten.

Mündlicher Teil

Dauer: 45–60 Minuten

Format: Strukturiertes Fachgespräch mit Prüfungskommission

Kommission: Mindestens 2 Fachprüfer + Vorsitzende/r

Typische Themen:

  • Pflegeprozess und Pflegeplanung
  • Medikamentenmanagement und Pharmakologie
  • Hygiene und Infektionsschutz
  • Kommunikation mit Patienten und Angehörigen
  • Ethische und rechtliche Grundlagen

Praktischer Teil

Dauer: Bis zu 120 Minuten

Format: Realistische Pflegesituation an einem Patienten/Bewohner

Setting: Krankenhausstation oder Pflegeeinrichtung

Bewertete Aspekte:

  • Bedarfserhebung und Pflegeanamnese
  • Pflegeplanung erstellen
  • Pflegerische Maßnahmen durchführen
  • Dokumentation und Evaluation
  • Reflexion des eigenen Handelns

Die 4 Kompetenzbereiche nach PflAPrV

Die Kenntnisprüfung deckt alle vier Kompetenzbereiche der Pflegeausbildungs- und Prüfungsverordnung ab.

1. Pflegeprozesse und Pflegediagnostik

Pflegeprozessgestaltung, Pflegediagnosen nach aktuellen Standards, Einsatz von Assessment-Instrumenten und evidenzbasierte Pflege.

2. Kommunikation und Beratung

Kommunikation mit Patienten und Angehörigen, Beratungsgespräche führen, kultursensible Kommunikation und Gesprächstechniken.

3. Intra- und interprofessionelles Handeln

Teamarbeit im Pflegeteam, Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, Delegation von Aufgaben und Schnittstellenmanagement.

4. Rechtliche Rahmenbedingungen

Pflegeberufegesetz (PflBG), Patientenrechte, Datenschutz in der Pflege, Haftungsrecht, Arbeitsrecht und Qualitätssicherung.

Tipps zur Vorbereitung

Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. Folgen Sie diesen bewährten Empfehlungen.

Ihre Vorbereitungs-Checkliste

  • AZAV-zertifizierten Vorbereitungskurs bei einem erfahrenen Anbieter besuchen
  • Fallbeispiele und Pflegesituationen systematisch üben und simulieren
  • Medizinische Fachsprache auf B2-Niveau und darüber hinaus vertiefen
  • Deutsche Pflegedokumentation und Pflegestandards verinnerlichen
  • Prüfungssimulationen unter realistischen Bedingungen durchführen
  • Rechtliche Grundlagen (PflBG, Patientenrechte, Datenschutz) lernen

Was passiert, wenn ich nicht bestehe?

Wiederholungsmöglichkeiten

In der Regel können Sie die Kenntnisprüfung bis zu zweimal wiederholen — insgesamt also drei Versuche. Die genauen Regelungen variieren je nach Bundesland. Es empfiehlt sich, nach einem Nichtbestehen die Schwachstellen gezielt nachzuarbeiten, einen erneuten Vorbereitungskurs zu besuchen und mit verlängerter Vorbereitungszeit erneut anzutreten.

IAG Akademie — 98% Bestehensquote

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